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Erstellt von 
BM Winkler Paul

Webmaster der
FF - Ischgl

Einsätze, Ereignisse, Vereinstätigkeiten im Laufe der Jahre

1892

In der Nacht vom 2. zum 3. September 1892 brannte das “ Wirtshaus zu Grisch “ ab. (Dieses Gasthaus wurde in den Jahren 1888/89 auf halben Weg zwischen der Vesuler und Ulmicher Brücke erbaut. Die Ischgler Feuerwehr wurde alarmiert und hatte zum ersten Mal Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

1894

Am 29. Dezember 1894 erlitt im Weiler Paznaun die Witwe Martha Mattle bei einem Zimmerbrand, den sie selbst verursacht hatte, tödliche Verbrennungen.

 

1904

Die Gemeinde Ischgl verkaufte um 430 Kronen ihre alte Feuerspritze an die Firma Grassmayr in Wilten und erwarb von derselben um 1.300 Kronen eine neue Spritze und um 200 Kronen 100 Meter Feuerwehrschläuche. Zwölf Mann bedienten die Spritze. An vier Stellen musste dauernd Wasser hineingeschüttet werden und an jeder Längsseite leisteten vier Mann die anstrengende Pump Arbeit.

 

1905

Auf Grund eines Majestätsgesuches erhielt die Freiwillige Feuerwehr Ischgl von Kaiser Franz Josef 200 Kronen aus Privatmitteln. Nach einem noch erhaltenem Inventarium besass die Wehr im Jahre 1905 folgende Ausrüstungsgegenstände:

  1. Eine Feuerspritze mit 100 Meter Schlauch
  2. Zwei Hüttenspritzen
  3. Einen Schlauchkarren
  4. Eine Schubleiter
  5. Zwei Hakenleitern
  6. Zwei Laternen und zwei Brandbrillen
  7. Eine Steigerausrüstung
  8. 45 Hacken
  9. Einen Schlauchtrockner

Am 8. Oktober 1905 wurde die neue, über 2.400 Meter lange, von Oberpardatsch nach Ischgl führende, eiserne Hochdruckwasserleitung feierlich eröffnet. Ein Bassin auf dem Kalvarienberg mit 64.000 Litern und sieben im Dorf verteilte Hydranten erhöhten plötzlich die Schlagkraft der Ischgler Feuerwehr um ein Vielfaches.

 

1909

Rudolf Heiß, Gastwirt “Zur Post”, wurde Feuerwehrkommandant. Die Freiwillige Feuerwehr Ischgl hatte laut Vereinskataster (1889 bis 1907) der Bezirkshauptmannschaft Landeck 73 Mitglieder.

Zum Vergleich die bisherigen Mitgliederzahlen:

    1891:   40             1897:    44               1904:    54
1893:   47             1898:    48               1905:    56
1894:   47             1901:    46               1906:    56
1895:   51             1902:    46               1907:    56
1896:   51             1903:    46               1908:    56

1931

Endlich konnte eine Motorspritze, Marke “ Rosenbauer “ , angeschafft werden. Mali Meyer, die Patin der neuen Motorspritze, spendete einen namhaften Betrag. Die Feuerwehr Mathon erhielt ebenfalls im Jahre 1931 ihre erste Motorspritze.

 

1935

Die Versahler errichteten in Eigenregie in der sogenannten “ Pfrundsa “ ein Löschwasser-Bassin.

Einige Mitgliederzahlen der Freiwilligen Feuerwehr Ischgl in den Zwischenkriegsjahren:

1920:   67             1927:    85               1934:    95
1926:   97             1930:    93               1937:    90

1940

Die Mitgliederzahl sank auf 25 Mann.

 

1944

Am 18. Juli 1944 entstand im Pasnatscher Wald ein Waldbrand. Vermutliche Ursachen: Abwurf einer Brandbombe durch ein feindliches Flugzeug oder Unvorsichtigkeit (wahrscheinlichere Ursache) eines Ziegenhirten (Rauchen). Der Brand konnte  erst am 20. Juli zur Gänze gelöscht werden.

 

1947

Unter Bürgermeister Rudolf Walser berichtete die Feuerwehr Ischgl über den Stand am               1. Jänner 1947:

    • Kommandant: Friedl Kurz
    • Hochdruck
    • Löschwasserspeicher, Fassung 65 m³
    • 6 Hydranten
    • 3 Löschgruppen mit 30 Mann in Ischgl
    • 1 Motorspritze
    • 1 Zugleiter
    • 740 Meter Schlauch
    • 2 Löschgruppen mit 20 Mann in Mathon
    • Gerätehaus in Ischgl
    • 4 Dauerverbindungen (Telefon): Post, Grissemann, Post, Sonne und Gendarmerie
    • 760 Einwohner und 130 Häuser

 

1949

In Graftal zwischen Ischgl und Mathon wütete am 7. September 1949 ein Waldbrand. Zur Bekämpfung des Brandes  waren 56 Mann der Feuerwehren Ischgl und Mathon im Einsatz.

 

1951

Als man gegen Ende Mai 1951 mit dem Umbau der Ischgler Volksschule begann und den südlichen Teil des Hauses abriss, wurden auch der alte “Spritzenkeller” und der Schlauchturm der Feuerwehr entfernt.

 

1952

In “Asmers Rinner” oberhalb der Rafiner Bergwiesen verursachte am 21. Juli 1952 während der Heuernte eine brennende Kochstelle einen grossen Waldbrand. Die Freiwillige Feuerwehr Ischgl war mit 40 Mann im Einsatz.

 

1953 bis 1955

Franz Tanzer bezeichnete die Zeit von 1953 bis 1955 als eine “Ebbezeit der Freiwilligen Feuerwehr Ischgl”.

Um 1955 setzte sich der Gendarmeriebeamte Hugo Schöpf sehr stark für die Feuerwehr ein. Innerhalb kurzer Zeit brachte er die Sollstärke der Wehr auf 40 Mann.

 

1956

Über das Jahr 1956 schrieb Pfarrer Alfons Lorenz folgendes in die Pfarrchronik (Band II, S. 110)

“ In den Nachkriegsjahren 1945 bis 1955 war in der Freiwilligen Feuerwehr  schwache Ausbildungstätigkeit. Es wurden heuer 46 Feuerwehrmänner aufgenommen, für sie auf Kosten der Gemeinde Bluse und Mütze angekauft (7.000,- S) und weiters wurden 14 Feuerwehrmänner in die Landes Feuerwehrschule nach Innsbruck entsendet. 4 absolvierten die Kurse mit sehr gutem, 10 Ma mit gutem Erfolg. ”

Während des Sommers wurde die Brunnenleitung im Dorf Ischgl erweitert und das Hydranten Netz erweitert. auch der Waldhof erhielt einen Hydranten.

Im Jahre 1956 installierte man um 7.895,- Schilling die erste Sirene.

 

1957

Am 21. Jänner 1957 wurde der Altkommandant Friedrich Kurz zu Grabe getragen.

 

1958

Über den am 27. April 1958 in  Ischgl abgehaltenen Bezirks Feuerwehrtag steht im                 2. Protokollbuch des Bezirks Feuerwehrverbandes Seite 24:

“ Der 56. Bezirks Feuerwehrtag stand ganz im Zeichen des Paznauntales und galt besonders der Freiwilligen Feuerwehr Ischgl, die sich innerhalb kürzester Zeit zu einer schlagkräftigen Wehr emporgearbeitet hat. Einen überzeugenden Beweis bot bereits der Empfang in Ischgl, zu dem 70 Feuerwehrmänner angetreten waren. Selbst die Musikkapelle trug das braune Ehrenkleid der Feuerwehr “.

 

1959

In diesem Jahr wurde eine tragbare Motorspritze (VW Automatik 75) angeschafft.

Am 10. Juli 1959 rückte die Ischgler Wehr zum Grossbrand in Obersesselebene (Gemeinde Kappl) aus.

Zwei Gruppen beteiligten sich am 18. Dezember 1959 beim Löschen eines Wohnhausbrandes in Labebene , Gemeinde See.

1959 wurden in Tirol erstmals Leistungsbewerbe für Feuerwehrleute eingeführt.

 

1963

Im Jahre 1963 kaufte man um 17.000,- Schilling drei Atemschutz Geräte und für die Löschgruppe Versahl um 17.321,- Schilling Schläuche samt Kästen.

1. Juni 1963: Um vier Uhr früh alarmierte die Sirene die Freiwillige Feuerwehr Ischgl zu einem Kellerbrand im Gasthof Sonne. Unter Einsatzleiter Kommandant Josef Salner konnte der gefährliche Brand bis fünf Uhr lokalisiert werden. Erstmals kamen auch die Atemschutz Geräte zum Einsatz.

 

1965

Pfarrer Franz Haider weihte am 24. Mai 1965 das neue Ischgler Gerätehaus ein. Die Kosten Beliefen sich auf ca. 200.000,- Schilling.

 

1967

Im Herbst 1967 trafen sich die Paznauner Feuerwehren erstmals zu einer Gemeinschaftsübung in Kappl-Lochau.

Am 12. Dezember 1967 wurde in Pasnatsch das alte (Haus Nr. 106) von Magnus und Kathi Zangerl ein Raub der Flammen.

 

1968

Im Juni 1968 nahm eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Ischgl beim Leistungsbewerb in Vomp teil und erreichte das Leistungsabzeichen in Bronze.

Kaminkehrer Meister Franz Tanzer wurde beim 66. Bezirks Feuerwehrtag in Serfaus zum Kommandanten des Abschnittes IV (= Paznaun und Tobadill) gewählt. Diese Tätigkeit übte Franz Tanzer bis 1978 aus.

 

1969

Nachbarschaftshilfe leistete die Freiwillige Feuerwehr Ischgl vom 8. auf den 9. April 1969 bei einem Bauernhofbrand in See -Neder und am 11. August bei einem Grossfeuer in Kappl-Wiese.

 

1970

Am 24. Februar 1970 hatte die Wehr Pasnatsch einen Grosseinsatz. Um 8.30 Uhr war eine Lawine - “die Pischerin” - abgegangen, hatte an vier Häusern (Pension Zangerl, Grill-Alm, Hotel Ischglerhof und Pension Maria-Theresia) die Dächer teilweise abgehoben und an weiteren Gebäuden Schäden verursacht.
Dank der Mithilfe von 30 Feuerwehrmännern waren bereits um 15.00 Uhr alle beschädigten Dächer wieder behelfsmässig gedeckt.

Am 31. Oktober erwarb Elmar  Aloys an der Landes Feuerwehrschule in Innsbruck als erster Ischgler Feuerwehrmann das Leistungsabzeichen in Gold.
Bis Heute sind leider nur 12 Feuerwehrmänner seinem Beispiel gefolgt.

 

1971

Bei der am 12. Jänner 1971 im Gasthof Sonne durchgeführten Jahreshauptversammlung wurde der Kauf eines Tanklöschfahrzeuges beschlossen.
Im Mai 1971 erfolgte bei der Linzer Firma Rosenbauer die Bestellung eines Tanklöschfahrzeuges 2.000.

 

1972

Aus unbekannter Ursache brach am 19. März 1972 im Pischtobel ein Waldbrand aus. dieser konnte erst am 27. März gänzlich gelöscht werden. Immer wieder flackerten Glutnester auf. Ausserdem war die Brandbekämpfung in dem unwegsamen Gelände äusserst schwierig.
Alle Feuerwehren des Tales, einig Feuerwehren aus dem Bezirk, Bundesheer Soldaten und ein Hubschrauber waren im Einsatz.

Am 17. August fuhr Franz Tanzer mit zwei Mann nach Linz, um das im Vorjahr bestellte Tanklöschfahrzeug abzuholen.
Das Tanklöschfahrzeug - übrigens das erste im Paznaun - wurde am 17. September 1972 von Pfarrer Franz Haider im Rahmen einer Feldmesse gesegnet. Die Kosten des Fahrzeuges beliefen sich auf ca. 700.000,- Schilling.

Mannschaftsphoto 1972

Durch Fahrlässigkeit brach am 24. September 1972 um 10.35 Uhr nordwestlich des Weilers Paznaun ein Flurbrand aus, dem die frisch angelegte Begrünungsanlage der Lawinenverbauung zum Opfer viel.
Die Feuerwehren von Ischgl und Mathon konnten den sich rasch ausbreitenden Brand um 13.00 Uhr unter Kontrolle bringen. Gegen 17.00 Uhr konnte Brand Aus gegeben werden. Das neue Tanklöschfahrzeug bestand die Feuertaufe.

 

1973

Eine Abordnung fuhr am 21. Oktober mit dem Tanklöschfahrzeug zur 100-Jahrfeier des Landes Feuerwehrverbandes nach Innsbruck

 

1975

Die Alarmierung wurde verbessert. Um 27.600,- Schilling kaufte man zwei zusätzliche Sirenen und um 76.000,- Schilling drei Funkgeräte.

 

1976

Gruppenkommandant Elmar Aloys nahm am 6. und 7. Juni mit einer Gruppe beim Naß-Wettbewerb in Mayrhofen teil und erreichte den 6. Rang.
Karl Vogt konnte an der Landes Feuerwehrschule das Leistungsabzeichen in Gold erreichen.

Am 11. Dezember 1976 wurde Altbürgermeister Franz Kurz, ein Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ischgl, zu Grabe getragen.

 

1977

Bei einer Ausschusssitzung im Herbst wurde die Anschaffung einer Feuerwehrfahne beschlossen..Im Rahmen einer Talübung, die am 23. Oktober in Ischgl abgehalten wurde, ernannten die Paznauner Wehren Abschnittskommandant Franz Tanzer zu ihrem Ehrenmitglied.

 

1978

Der 76. Bezirks Feuerwehrtag fand am 4. Mai  1978 im Gasthaus Mallaun in See statt.
Elmar Aloys wurde, nachdem Franz Tanzer ersucht hatte, aus Altersgründen von seiner Wiederwahl Abstand zu nehmen, zum Kommandanten des Abschnittes IV gewählt.

Am 20. Mai 1978 erwarben Günter Mark und Franz Kurz (Sohn des verstorbenen Altbürgermeisters) das Leistungsabzeichen in Gold.

 

1979

Im Dezember wurde eine Tragkraftspritze (Gugg Trockomat) gekauft.

 

1980

Kurz nach Mitternacht brannte am Diensttag, dem 8. Jänner, das Höllboden Restaurant der Silvretta Seilbahn AG bis auf die Kellermauern nieder.

 

1981

Am 21. Oktober übernahmen einige Ischgler Wehrmänner in der Innsbrucker Feuerwehrschule eine fürs Paznaun bestimmte Bergeschere und transportierten das 115.000,- Schilling teure, vom Katastrophen Fonds und den Talgemeinden finanzierte Gerät nach Ischgl.

Ein Kleinrüstfahrzeug (KRF) samt der vorgeschriebenen Ausrüstung erhielt die Wehr am 12. Dezember 1981. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf ca. 500.000,- Schilling.

 

1982

Nach langem Hin und Her konnte am 14. Juni auf Kristegg mit dem Bau einer neuen Gerätehalle begonnen werden. Ende Oktober war das Gebäude bereits soweit gediehen, dass die Wehrmänner die Geräte einräumen und die notwendigen Aufräumungsarbeiten erledigen konnten. Die Kosten für den Grundtausch und die Vermessung betrugen ca. 500.000,- und die Baukosten ca. 3 Mio. Schilling.

1982 erbaute die Löschgruppe Versahl unter ihrem Kommandanten Manfred Schöpf ein kleines Gerätehaus.

 

1983

Bei der Generalversammlung am 13. April 1983 gab es Veränderungen an der Führungsspitze.
Josef Salner, der 32 Jahre lang die Ischgler Feuerwehr kommandierte, dankte ab.
Zu seinem Nachfolger wurde Herbert Jehle gewählt. Elmar Aloys und Karl Kurz blieben Kommandanten Stellvertreter bzw. Kassier. Helmut Wolf wurde Schriftführer.

Trotz schlechtem Wetter - nachts war zirka 30 Zentimeter Schnee gefallen, morgens mussten mit einem Radlader die Dorfstrassen für den Einzug geräumt werden - war der Pfingstmontag 1983 (23. Mai) ein Festtag für die Feuerwehr Ischgl. Im Rahmen eines Feierlichen Festaktes weihte Pfarrer Franz Haider die neugebaute Garagen für die Feuerwehr und das Rote Kreuz.
Kommandant Josef Salner wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

 

1985

Am 23. Juli 1985 verstarb das Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ischgl Franz Tanzer im Alter von 75 Jahren.

 

1986

Robert Salner erwarb am 10. Mai 1986 das Feuerwehr Leistungsabzeichen in Gold an der Landes Feuerwehrschule in Innsbruck.

1986 verstarben drei Feuerwehrkameraden, nämlich Hermenegild Zangerl (Wagner), Karl Jehle (Karalis) und Franz Pfeifer (Grissner).

Am 2. Oktober 1986 fuhren sieben Wehrmänner zur Übernahme der Drehleiter und zur Einschulung an diesem neuen Gerät nach Karlsruhe.

 

1987

Im Rahmen eines grossen Festaktes, wurden am 17. Mai 1987 ein Einsatzfahrzeug und ein Katastrophen Anhänger der Rot - Kreuz - Stelle Ischgl und die neue Drehleiter der Feuerwehr Ischgl eingeweiht und  in den Dienst der Öffentlichkeit gestellt.

Am 20. Juni wurde in Ischgl der 6. Feuerwehr - Nassleistungs - Wettbewerb des Bezirkes Landeck abgehalten. Insgesamt beteiligten sich zirka 70 Feuerwehrgruppen aus allen Teilen Tirols und aus Vorarlberg.

Photo Bezirksbewerb 1987

 

1988

Anlässlich der Florianifeier am 5. Juni weihte Pfarrer Franz Haider ein neues Kleinlöschfahrzeug (KLF). Vom Ortskommandanten und Vizebürgermeister Herbert Jehle wurden 35 Feuerwehrmänner angelobt.

 

1989

Vom 9. bis 11. Juni 1989 wurden in Ischgl zum ersten Mal die (27.) Tiroler Landes Feuerwehr - Leistungsbewerbe ausgetragen. Nicht weniger als 363 Gruppen mit rund 4.000 aktiven aus allen Bundesländern Österreichs, aus Südtirol und aus der Bundesrepublik Deutschland beteiligten sich an diesem freundschaftlichen Wettkampf um das bronzene und silberne Leistungsabzeichen.
Gleichzeitig wurden die neuen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und Bergrettung Ischgl von Pfarrer Franz Haider gesegnet.
Das TLF-A der Type Mercedes Marte-Aufbau wiegt 16 Tonnen und hat ein Fassungsvermögen von 4.000 Litern sowie einen separaten Tank für 200 Liter Schaum. Der Motor leistet 354 PS, ein Notstromaggregat 20 KVA. wichtige Einrichtung ist ein Wasserwerfer, der 2.840 Liter pro Minute 60 m weit spritzen kann.
Die Kosten von 3,2 Mio. Schilling wurden hauptsächlich von der Gemeinde Ischgl getragen. (Es gab keine Landesförderung da das Gesamtgewicht von 14 Tonnen überschritten wurde. Was bis heute noch keiner versteht).
Die Eigenleistung der Feuerwehr Ischgl betrug beachtliche 300.000,- Schilling.

Photo Landesbewerb 1989

1990

Bei den 14. Bezirksschimeisterschaften der Freiwilligen Feuerwehren am 25. März in See holte sich die Feuerwehr Ischgl in der Mannschaftswertung den Sieg und stellte mit Gabriel Winkler auch den Tages- und Abschnittssieger.

Als siebenter Ischgler Feuerwehrmann bestand Werner Kleinhans am 12. Mai in der Landes Feuerwehrschule in Innsbruck die Prüfung für das Leistungsabzeichen in Gold.

 

 

 

Die alte Ischgler Volksschule um etwa 1938.
Deutlich sieht man an der Westseite des 
Schulhauses den Spritzenkeller und den 
Schlauchturm.
Wegen des Ankauf des Tanklöschfahrzeuges
musste das 1965 eingeweihte Feuerwehrhaus
umgebaut werden.
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