27 Jun, 2008 Ausbildung
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BM Winkler Paul

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AUSBILDUNG

LEHRGANGSPLAN DER LANDES FEUERWEHRSCHULE TIROL

1. Halbjahr 2008

 

       

Weitere Unterlagen

Kursbuch der Landesfeuerwehr Schule Tirol

Lehrgangsvoraussetzungen

 

Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold

Der Bewerb zählt zu den härtesten in der Feuerwehrausbildung und wird nur alle 2 Jahre an der Landesfeuerwehrschule durchgeführt.
Dabei handelt es sich um das höchste Leistungsabzeichen, welches in Österreich erworben werden kann; es ist mit keinem anderem Leistungsabzeichen (Technische Hilfeleistung bzw. Atemschutz) der Feuerwehr zu vergleichen. Von manchen wird er als die Feuerwehr Matura bezeichnet.

Der Landesbewerb um das Leistungsabzeichen in Gold verlangt den Teilnehmern viel ab. Im Vorfeld müssen die Teilnehmer einige Anforderungen erfüllen, um überhaupt an der Prüfung teilnehmen zu können.
So müssen bereits die Leistungsabzeichen in Bronze und Silber erreicht worden sein.
Weiters müssen die Teilnehmer alle Segmente von der Grundausbildung bis zum Zugskommandanten durchlaufen haben. (d.h. es sind einige Kurse an der Feuerwehrschule zu besuchen).

Der Bewerbsablauf:

Der Bewerb gliedert sich in acht Prüfungsabschnitte.

In der mündlichen Prüfung müssen aus 300 Fragen je 5 Fragen aus den Bereichen Technik, Taktik und Organisation in jeweils fünf Minuten beantwortet werden.

Der Schriftliche teil der Prüfung befasst sich mit den Themenbereichen Löschwassserförderung (Berechnung der Anzahl von Schlauchmaterial und Pumpenstandplätzen), Löschmittel-Bedarfsberechnung und taktische Aufgabe (Vorgabe einer konkreten Brandsituation).

Zusätzlich muss noch die Hausaufgabe (dabei handelt es sich Brandschutz- oder Einsatzpläne für Objekte des Heimatortes) der Prüfungskommission vorgelegt und erklärt werden.

Ein weiterer Teil des Bewerbes umfasst den praktischen Teil. Dabei muss der Teilnehmer eine Gruppe in geschlossener Formation führen (kommandieren) und vorgegebene Marschformen absolvieren.

Beim Bewerb können maximal 170 Punkte, müssen jedoch mindestens 103 Punkte erreicht werden.

Träger des “GOLDENEN Leistungsabzeichen” der Freiwilligen Feuerwehr Ischgl

1970
1978
1978
1984
1986
1990
1996
1996
1996
2000
2002
2004

 

ABI
BI
BI
ABI
HBM
OBI
HLM
HV
HLM
OMA
HV
BM

 

Aloys Elmar
Kurz Franz sen.
Mark Günther
Jehle Herbert
Salner Robert
Kleinhans Werner
Aloys Gernot
Mark Harald
Walser Thomas
Kurz Franz jun.
Schmid Christian
Winkler Paul
 

Hier noch der Tagesablauf des 18. Bewerbes um das Feuerwehr-
leistungsabzeichen in Gold

Verfasser: FM Walser Dietmar FFW-Mathon

Am 08. Mai 2004 war es endlich so weit.
Um 04:45 Uhr startete die Gruppe des Abschnittes IV (Paznaun) mit 8 Mann nach Telfs an die Landesfeuerwehrschule, um
das FLA in Gold zu erringen.
Die Gruppe bestand aus Roland Burger (See), Sebastian Nagele (Tobadill), Gerhard Pfeifer, Schneider André und Walser
Dietmar (Mathon), Andreas und Michael Walter (Galtür), Paul Winkler (Ischgl). Alle waren sehr nervös, immerhin bewältigt
man so einen Bewerb nur einmal in seinem Leben und die Anforderungen sind nicht gerade leicht.

Der Bewerb startete schon um 07:00 Uhr, Anmeldung um 06:00 Uhr. Der Bewerb besteht großteils aus einem theoretischem
Teil (300 Fragen, Taktische Aufgabe, Hausaufgabe und Löschwasserverbrauchsberechnungen) sowie einem praktischem
Teil (Marschieren).
Sichtlich erleichtert waren alle zu Mittag beim Essen, jeder erzählte von seinen Aufgaben und großteils kam die Meinung rüber,
dass bis jetzt keine großen Probleme bestünden und das Lernen sich gelohnt habe.

Am Abend um 19:00 Uhr erfuhren wir dann endlich alle, dass vom Abschnitt IV alle bestanden hatten.
Groß war die Freude und wir waren sichtlich erleichtert. Jeder war froh, dass die 5-monatige Probenzeit nicht umsonst war
und die die sogenannte “Feuerwehr Matura” nun bestanden war.
Es freute uns auch, dass alle Kommandanten der genannten Feuerwehren anwesend waren und uns gleich gratulierten.

Bei der Schlussveranstaltung wurde uns abschließend feierlich das Goldene Feuerwehrleistungsabzeichen vom Landesfeuer-
wehrkommandanten LBD Klaus Erler, Landesfeuerwehrinspektor Ing. Willi Gruber sowie Landesrat Konrad Streiter überreicht,
dies war für uns alle eine große Ehre.

Wir möchten uns somit bei allen, die bei der Vorbereitung geholfen haben, herzlich bedanken, besonders bei ABI Jehle
Herbert und BI Wachter Hans-Walter.

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